Psychotherapeut Berlin Mitte Spandau Kreuzberg

Auf dieser Webpräsenz wollen wir über Psychotherapie berichten. Wir bemühen uns, den regionalen Bezug zu Berlin zu fokussieren. Wenn Sie Therapie bei einem Psychotherapeut in Berlin machen wollen, kann Ihnen diese Seite zunächst allegemeine Informationen zur Therapie erschliessen.

Psychotherapie behandelt seelische Probleme durch anerkannte wissenschaftliche Behandlungsmethoden. Zur Behandlung von psychischen Problemen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Die Psychoanalyse, entwickelt von Siegmund Freud, ist dabei genauso Bestandteil der Behandlung wie die Verhaltenstherapie, die Konfrontationstherapie sowie verschiedene tiefenpsychologische Verfahren. Die Vielzahl der Verfahren erklärt sich aus der Vielzahl der psychischen Erkrankungen. So können Depressionen oder das Burn-out-Syndrom nicht mit den gleichen Behandlungsmethoden bearbeitet werden, wie zum Beispiel eine Angststörung, das Borderline-Syndrom, Essstörungen oder Zwangsstörungen. 

Das Ziel der Psychotherapie gliedert sich in mehrere Bereiche. Zum einen versucht der Psychotherapeut gemeinsam mit dem Patienten, das Bewusstsein für die momentane Situation zu öffnen. Der Patient muss erkennen, dass es ihm nicht gut geht, dass seine Gedanken, Handlungen, Ängste keine reale Ursache besitzen und welche Gründe diese momentane Situation hat. Eine seelische Erkrankung ist Ausdruck für einen nicht bewältigten Konflikt, eine ausweglose Situation, Überbelastung oder Zeichen eines seelischen Traumas. 

Gemeinsam mit dem Therapeuten wird dann eine Strategie entwickelt, diese Situation nachhaltig zu verändern. Hierzu gehört, dass die Ursachen gemeinsam ergründet werden. Danach erarbeitet der Psychotherapeut geeignete Maßnahmen für den Patienten. Die Methoden der Psychotherapie verlangen immer die Mitarbeit des Patienten. Es ist nicht damit getan, nur an den Therapiegesprächen mit dem Psychotherapeuten oder in der Gruppentherapie teilzunehmen. Die Behandlung muss auch im alltäglichen Leben vom Patienten selbst aktiv durchgeführt werden, damit eine Verbesserung der Situation nachhaltig eintreten kann. 

Viele psychologische Erkrankungen gehen mit körperlichen Beschwerden einher. Die seelische Anspannung aller Erkrankungen äußert sich in körperlicher Verspannung und oft sogar psychosomatischen Schmerzen. Daher gehört die Entspannung, sowohl des Körpers als auch der Seele, zu jeder Psychotherapie untrennbar dazu. Mithilfe von Yoga, Autogenem Training oder der Progressiven Muskelrelaxation erhält der Patient hilfreiche Entspannungstechniken, die sowohl zur Lösung von körperlichen als auch von nervlich-seelischen Anspannungen führen.

Mit der Beendigung der Psychotherapie ist die Behandlung der psychischen Krankheit noch nicht vorbei. Rückfälle sind auch viele Jahre später noch möglich. Daher enthält die Psychotherapie auch immer Anweisungen, die ein Patient nach der Therapie einhalten muss. Dies können konkrete Vorschläge zur Lebensführung sein oder auch eine Art „Frühwarnsystem“, an denen der Patient erkennt, dass er wieder in der Gefahr schwebt, an einer psychischen Krankheit zu erkranken. 

Da die Psychotherapie Krankheiten verschiedener Ursachen behandelt, haben sich viele Psychotherapeuten auf spezielle Bereiche spezialisiert. So gibt es psychologische Fachleute für Panik und Angst, für Essstörungen oder frühkindliche Traumata. Doch auch zur Trauerbewältigung, zur Drogenentwöhnung oder als Unterstützung bei partnerschaftlichen oder familiären Problemen ist die Psychotherapie ein probates Mittel.